
Die ersten Eingaben für ein Google Unternehmensprofil haben Sie meist in einer halben Stunde hinter sich. Länger dauert der zweite Teil, die Verifizierung. Google will nachvollziehen können, dass es Ihren Betrieb wirklich gibt und dass Sie ihn führen. Erst wenn das bestätigt ist, erscheint Ihr Eintrag vollständig in der Google-Suche und in Google Maps. Und erst dann können Sie Bewertungen sammeln und beantworten.
Auf einen Blick
- Prüfen Sie zuerst, ob Ihr Standort schon existiert; zwei Profile teilen Ihre Bewertungen auf zwei Einträge.
- Beanspruchen Sie einen bestehenden Eintrag, bleiben die vorhandenen Bewertungen und Fotos erhalten.
- Welchen Verifizierungsweg Sie erhalten, entscheidet Google; aussuchen können Sie nur bei mehreren Angeboten.
- Ändern Sie während des laufenden Verfahrens weder Name noch Adresse oder Kategorie, sonst beginnt alles von vorn.
- Legen Sie das Profil auf ein Firmenkonto, sonst hängt der Zugriff an einer einzelnen Person.
Diese Anleitung nimmt beide Teile der Reihe nach. Zuerst die Frage, ob Sie überhaupt ein neues Profil brauchen. Danach die Unterlagen, die Sie bereitlegen sollten, die vier Verifizierungswege und das Vorgehen, wenn die Bestätigung nicht auf Anhieb gelingt. Am Ende finden Sie eine Checkliste für die erste Woche nach der Freigabe.
Neu anlegen oder ein bestehendes Profil übernehmen?
Am Anfang passiert dieser Fehler am häufigsten. Ein Betrieb legt ein zweites Profil an, obwohl längst eines existiert. Google erzeugt Einträge nämlich nicht nur dann, wenn Inhaberinnen und Inhaber sie selbst anlegen. Standorte tauchen auch auf, weil jemand sie über Maps vorgeschlagen hat oder weil Google Angaben aus anderen öffentlichen Quellen zusammengeführt hat. Zwei Profile für denselben Standort machen dann mehr Ärger, als man denkt. Die Bewertungen verteilen sich auf beide Einträge, die Öffnungszeiten widersprechen sich, und im schlechtesten Fall pflegen Sie monatelang genau das Profil, das kaum jemand zu sehen bekommt.
Suchen Sie deshalb zuerst nach Ihrem Firmennamen zusammen mit dem Ort, und schauen Sie zusätzlich auf die Karte rund um Ihre Adresse. Achten Sie dabei auf frühere Firmennamen, auf den Namen eines Vorgängerbetriebs an derselben Adresse und auf Schreibvarianten. Je nachdem, was Sie finden, stehen Sie an einem von drei Punkten.
- Kein Eintrag vorhanden: Sie legen das Profil neu an und durchlaufen die vier Schritte weiter unten.
- Eintrag vorhanden, aber ohne Inhaber: Am Eintrag steht der Hinweis, dass dieses Unternehmen noch beansprucht werden kann. Sie übernehmen ihn und verifizieren anschließend. Vorhandene Bewertungen und Fotos bleiben dabei erhalten.
- Eintrag bereits von jemandem beansprucht: Das kommt öfter vor, als man denkt, etwa durch eine frühere Agentur, ein ausgeschiedenes Teammitglied oder den Vorbesitzer. Dann fordern Sie den Zugriff an. Google leitet Ihre Anfrage an die hinterlegte Adresse weiter. Reagiert diese Person nicht innerhalb der genannten Frist, können Sie den Vorgang fortsetzen und die Inhaberschaft selbst nachweisen.
Fragen Sie vor einer formellen Zugriffsanfrage kurz intern nach. Oft liegt der Zugang bei jemandem, den Sie ohnehin erreichen, und ein Anruf ist schneller als jedes Verfahren. Ein neues Profil legen Sie ausschließlich dann an, wenn wirklich keines existiert. Tauchen doch zwei Einträge für denselben Standort auf, melden Sie den doppelten über die Funktion zum Vorschlagen von Änderungen und bitten um Zusammenführung. Das dauert länger als das Anlegen, erspart Ihnen aber dauerhaft geteilte Bewertungen.
Was Sie vorher bereitlegen sollten
Steht fest, welchen Weg Sie gehen, zahlt sich eine kurze Vorbereitung aus. Die Verifizierung läuft deutlich glatter, wenn alle Angaben von Anfang an zueinander passen. Google prüft im Kern nur eines, nämlich ob der angegebene Betrieb an der angegebenen Adresse tatsächlich arbeitet. Weicht das, was Sie eintragen, von dem ab, was vor Ort oder in öffentlichen Quellen sichtbar ist, folgen Rückfragen oder eine Ablehnung. Die meisten Versuche scheitern an solchen Kleinigkeiten und nicht an technischen Hürden.
Legen Sie diese Angaben vor dem Start an einer Stelle ab, am besten in einem kurzen Dokument, das auch eine Vertretung im Team öffnen kann.
- Firmenname genau so, wie er am Geschäft, auf Rechnungen und auf der Website steht – ohne Zusätze wie Ort, Leistung oder Schlagworte.
- Vollständige Adresse inklusive Stiege und Top, falls vorhanden, sowie eine Notiz, ob Kundschaft den Standort betreten kann.
- Telefonnummer, die im Betrieb erreichbar ist, und die Website-Adresse.
- Öffnungszeiten inklusive Mittagspausen und Feiertagsregelung.
- Passende Hauptkategorie und eine Handvoll Nebenkategorien.
- Nachweise wie Gewerbeanmeldung, Firmenbuchauszug, Miet- oder Pachtvertrag und eine aktuelle Lieferantenrechnung auf die Firmenadresse.
- Zugang zum Standort zu einer Zeit, in der Sie in Ruhe filmen oder telefonieren können.
Bleibt noch das Google-Konto, und daran hängt mehr, als es zunächst scheint. Nutzen Sie ein eigenes Firmenkonto und nicht das private Konto der Inhaberin oder eines Mitarbeiters. Sonst hängt der Zugriff auf Ihr Profil an einer einzelnen Person, und spätestens wenn diese Person geht, beginnt eine unangenehme Suche. Ein Firmenkonto geben Sie außerdem sauber an weitere Personen frei, ohne Passwörter herumzureichen.
Praxis-Tipp
Legen Sie Name, Adresse und Telefonnummer einmal in der endgültigen Fassung fest und schreiben Sie sie überall gleich, im Google-Profil, im Impressum, auf Rechnungen, in Branchenverzeichnissen und auf dem Türschild. Uneinheitliche Angaben lösen bei der Verifizierung besonders häufig Rückfragen aus und verwirren später die Kundschaft.
Schritt für Schritt ein Google Unternehmensprofil erstellen
Vier Schritte sind es insgesamt. Sie können sie am Rechner oder am Telefon durchlaufen; für eine Video-Verifizierung brauchen Sie ohnehin ein Mobilgerät. Für die Schritte eins bis drei planen Sie etwa eine halbe Stunde ein und legen die gesammelten Angaben griffbereit. Die ersten drei Schritte haben Sie selbst in der Hand. Der vierte liegt bei Google.
Schritt 1: Google-Konto anlegen
Beginnen Sie mit einem Google-Konto auf den Betrieb, idealerweise mit einer Adresse auf Ihrer eigenen Domain als Anmeldename. Hinterlegen Sie eine Wiederherstellungsadresse und eine Telefonnummer, auf die mehr als eine Person Zugriff hat. Notieren Sie die Zugangsdaten dort, wo Sie auch Ihre anderen Firmenzugänge verwalten. Zehn Minuten Arbeit, und Sie ersparen sich die klassische Situation, in der niemand mehr an das eigene Profil kommt.
Schritt 2: Profil beanspruchen
Bevor Sie etwas Neues anlegen, prüfen Sie noch einmal, ob es Ihren Standort schon gibt. Google führt Sie dabei durch eine Suche nach Firmenname und Adresse und zeigt passende Treffer an. Ist Ihr Unternehmen darunter, beanspruchen Sie diesen Eintrag. Erst wenn keiner der Treffer passt, wählen Sie die Option, ein neues Profil hinzuzufügen. Diese Reihenfolge erspart Ihnen später die mühsame Zusammenführung doppelter Einträge.
Schritt 3: Daten eintragen
Jetzt tragen Sie Name, Kategorie, Adresse und Zeiten ein. Am meisten Gewicht hat dabei die Hauptkategorie, denn sie bestimmt, bei welchen Suchanfragen Sie überhaupt in Frage kommen und welche Funktionen Ihnen später zur Verfügung stehen. Wählen Sie die Kategorie, die Ihr Kerngeschäft beschreibt, nicht die breiteste. Wer vor allem Fahrräder repariert, ist eine Fahrradwerkstatt und kein Sportgeschäft. Nebenkategorien ergänzen Sie danach. Empfangen Sie Kundschaft nicht am Standort, sondern fahren zu ihr, geben Sie statt einer sichtbaren Adresse ein Einzugsgebiet an. Welche Felder darüber hinaus lohnen, haben wir in der 12-Punkte-Checkliste zur Optimierung des Unternehmensprofils zusammengefasst. Arbeiten Sie sie nach der Freigabe durch.
Schritt 4: Verifizieren
Zum Abschluss weist Google Ihnen einen oder mehrere Verifizierungswege zu. Möglich sind Video, Telefon, Postkarte und E-Mail, aussuchen können Sie sich das aber nicht. Google entscheidet anhand von Kategorie, Standort, Unternehmensart und weiteren Kriterien, was angeboten wird. Manchmal ist es ein einziger Weg, manchmal mehrere. Haben Sie die Wahl, nehmen Sie den, für den Sie am besten vorbereitet sind.

Die Übersicht stellt die vier Wege nebeneinander, die Video-Verifizierung als den häufigsten, Telefon beziehungsweise SMS als den schnellsten, die Postkarte als Klassiker und die E-Mail als selten angebotene Variante. Sie unterscheiden sich in Aufwand, Dauer und Vorbereitung. Vier Dinge brauchen Sie für alle vier gleichermaßen, nämlich Firmenname, Adresse, Nachweise und Zugang zum Standort. Legen Sie sie bereit, bevor Sie den Vorgang starten. Einen abgebrochenen Versuch können Sie meist nur mit Verzögerung wiederholen.
Die vier Verifizierungswege im Vergleich
Zu jedem Weg finden Sie hier, wie er funktioniert, worauf Sie achten müssen und was Sie vorher erledigen sollten. Lesen Sie das als Landkarte und nicht als Speisekarte, denn welcher Weg erscheint, entscheidet Google. Die Bezeichnungen in der Google-Oberfläche wechseln gelegentlich, der Ablauf bleibt im Kern gleich.
Video – der häufigste Weg
Bei der Video-Verifizierung zeigen Sie Ihren Betrieb, entweder live in einem Videoanruf oder mit einer Aufnahme, die Sie hochladen. Drei Dinge müssen darin vorkommen. Erstens der Standort, also die Umgebung mit Straßenschild, Hausnummer und Beschilderung. Zweitens die Ausrüstung, mit der Sie arbeiten. Drittens ein Nachweis, dass Sie den Betrieb leiten. Gehen Sie den Ablauf vorher einmal ohne Aufnahme durch. Das klingt übertrieben und spart doch den zweiten Anlauf.
Telefon oder SMS – am schnellsten
Hier schickt Google einen Code an die hinterlegte Firmennummer, per Anruf oder als Kurznachricht. In wenigen Minuten sind Sie fertig. Vorausgesetzt, die Nummer ist im Betrieb tatsächlich erreichbar und landet nicht in einer Warteschleife, in einer Zentrale oder auf dem Anrufbeantworter. Angeboten wird dieser Weg nur für einen Teil der Kategorien.
Postkarte – der Klassiker
Google schickt einen Code per Post an Ihre Geschäftsadresse. Rechnen Sie mit mehreren Tagen Wartezeit. Sagen Sie allen, die bei Ihnen Post entgegennehmen, dass diese Karte kommt und nicht im Werbestapel verschwinden darf. Und ändern Sie in der Wartezeit nichts an Name, Adresse oder Kategorie, sonst beginnt der Vorgang von vorn.
E-Mail – selten angeboten
Der Code geht hier an eine Adresse auf Ihrer Firmendomain. Das Postfach muss aktiv sein und regelmäßig abgerufen werden, und ein Blick in den Spam-Ordner gehört dazu. Ob die Option überhaupt erscheint, hängt ebenfalls von der Kategorie und weiteren Kriterien ab. Gezielt anfordern lässt sie sich nicht.
Video-Verifizierung: worauf es ankommt
Weil dieser Weg inzwischen der Regelfall ist, lohnt sich die Vorbereitung besonders. Der Gedanke dahinter ist einfach. In einer durchgehenden Aufnahme, ohne Schnitt, soll erkennbar werden, dass Ihr Betrieb an dieser Adresse existiert, dort arbeitet und von Ihnen geführt wird. Alles, was diese Kette unterbricht, ein Schnitt, ein Standortwechsel, eine unleserliche Hausnummer, macht eine erneute Prüfung wahrscheinlich.
Filmen Sie in einer ruhigen Zeit, bei Tageslicht und mit geladenem Akku, und achten Sie darauf, dass keine Kundschaft ins Bild gerät. Bewegen Sie die Kamera langsam und halten Sie bei jedem Nachweis kurz an, damit er lesbar bleibt. Diese Reihenfolge hat sich bewährt:
- Straßenschild und Hausnummer, danach die Fassade mit Ihrer Beschilderung.
- Der Eingang und der Weg hinein, in einer durchgehenden Bewegung.
- Der Innenraum, also Verkaufsfläche, Werkstatt, Ordination oder Büro, je nach Betrieb.
- Ausrüstung, Werkzeug, Warenbestand oder Geräte, die zu Ihrer Kategorie passen.
- Ein Nachweis der Leitung, etwa Gewerbeschein, Firmenstempel, Zugang zum Kassensystem oder zum Lager.
- Zum Abschluss noch einmal die Adresse, damit Anfang und Ende zusammenpassen.
Arbeiten Sie mobil und ohne Kundenverkehr, gilt dasselbe Prinzip in abgewandelter Form. Zeigen Sie das beschriftete Fahrzeug, die Ausrüstung, Geschäftsunterlagen mit Firmenname und den Bereich, in dem Sie arbeiten. Sitzt Ihre Adresse in einem Wohn- oder Bürogebäude, helfen Klingelschild und Postkasten mit Firmennamen. Sagen Sie während der Aufnahme ruhig laut, was zu sehen ist. Das hilft bei der Prüfung mehr als ein auswendig gelernter Text.
Wenn die Verifizierung nicht klappt
Eine Ablehnung ist ärgerlich und selten das Ende. Meist fehlt schlicht ein Nachweis, oder eine Angabe passt nicht zu dem, was vor Ort zu sehen ist. Gehen Sie deshalb die typischen Ursachen der Reihe nach durch, bevor Sie den nächsten Versuch starten:
- Abweichende Adressdaten: Die Schreibweise im Profil unterscheidet sich von der offiziellen, oder es fehlt eine Top-Nummer. Gleichen Sie das Profil Zeichen für Zeichen mit Ihren Unterlagen ab.
- Fehlende Beschilderung: Am Gebäude ist kein Firmenschild zu sehen. Ein gut lesbares Schild an Tür oder Fassade behebt das mit dem geringsten Aufwand.
- Unpassende Kategorie: Was Sie im Video zeigen, passt nicht zur gewählten Kategorie. Ein Betrieb, der als Restaurant geführt wird, aber nur Büroräume zeigt, wirft Fragen auf.
- Nicht erreichbarer Kanal: Die Telefonnummer läuft auf eine Zentrale, das Postfach wird nicht abgerufen, die Postkarte ging verloren.
- Änderungen während des Vorgangs: Name, Adresse oder Kategorie wurden geändert, während die Prüfung lief.
Beheben Sie die Ursache, bevor Sie es erneut versuchen. Ein unveränderter zweiter Versuch endet fast immer wie der erste. Genauso wenig hilft es, bei jedem Anlauf eine andere Variante der Daten einzutragen, das erschwert die Prüfung nur zusätzlich. Bleiben Sie bei einer Fassung und lassen Sie das Profil während des laufenden Verfahrens unangetastet.
Wird auch der Wiederholungsversuch abgelehnt, wenden Sie sich an den Google-Support für Unternehmensprofile. Legen Sie dafür den Firmennamen genau wie eingetragen bereit, dazu die Adresse, das Datum des Versuchs und Ihre Nachweise als Datei. Schildern Sie den Fall sachlich in wenigen Sätzen und nennen Sie, welche Wege Sie bereits versucht haben. Eines noch. Solange das Profil nicht freigegeben ist, sammeln Sie keine Bewertungen, und kaufen Sie unter keinen Umständen welche ein. Gefälschte Bewertungen und Anreize für Bewertungen verstoßen gegen Googles Bewertungsrichtlinien.
Die ersten sieben Tage nach der Freigabe
Ist das Profil bestätigt, beginnt der Teil, der Ihnen tatsächlich Anfragen bringt. Frisch verifiziert ist so ein Eintrag noch dünn, mit wenigen Fotos, ohne Bewertungen und mit halb gefüllten Feldern. Nutzen Sie die erste Woche, um diese Lücken zu schließen, solange das Thema noch oben auf Ihrer Liste steht. Danach zählt vor allem Beständigkeit.
- Tag 1: Alle Felder ausfüllen – Beschreibung, Leistungen, Attribute, Zahlungsarten, Zugänglichkeit.
- Tag 2: Fotos hochladen, also Außenansicht, Innenraum, Team, Leistungen oder Produkte. Eigene Aufnahmen wirken besser als Bildmaterial aus Datenbanken.
- Tag 3: Öffnungszeiten und Feiertage für die nächsten Monate hinterlegen und die Telefonnummer einmal selbst testen.
- Tag 4: Kurzlink zur Bewertungsseite holen und im Team bekannt machen. Danach lohnt der Blick darauf, wie Sie systematisch mehr Google-Bewertungen bekommen.
- Tag 5: Einen ersten Beitrag veröffentlichen und die Rubrik Fragen & Antworten mit den drei häufigsten Kundenfragen befüllen.
- Tag 6: Weiteren Personen im Team Inhaber- oder Verwalterrechte geben, damit das Profil nicht an einem einzigen Konto hängt. Agenturen erhalten Verwalterrechte, keine Inhaberrechte.
- Tag 7: Prüfen, wie das Profil in der Suche aussieht, und die Hebel für ein besseres Google-Maps-Ranking planen.
Der vierte Punkt trägt am weitesten. Ein Profil ohne Bewertungen wirkt neu und ungeprüft, egal wie sorgfältig Sie es ausgefüllt haben. Für die lokale Suche nennt Google drei Faktoren, nämlich Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. An der Entfernung können Sie nichts ändern. An den beiden anderen schon, über vollständige, passende Angaben und über Sichtbarkeit, zu der auch Bewertungen gehören.
Im Alltag geht das Bitten um eine Bewertung leicht unter. Dagegen hilft ein fester Punkt in der Übergabe, ein Ort und ein Moment, an dem gefragt wird, etwa beim Zahlen an der Theke. Ein NFC-Bewertungsaufsteller für Theke und Tisch macht daraus eine Handbewegung, ein Bewertungsflyer mit QR-Code lässt sich der Rechnung beilegen. Beides funktioniert nur im Rahmen von Googles Richtlinien, also keine Anreize für Bewertungen, kein Aussortieren unzufriedener Kundschaft, keine gefälschten Bewertungen. Gefragt wird bei allen gleich. Wie aus einem gepflegten Profil dann konkrete Anfragen werden, zeigt der Beitrag vom Suchergebnis zum Kunden.
Das Profil ist der Anfang. Die Arbeit beginnt danach.
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Jetzt ansehen →Häufige Fragen (FAQ)
Wie lange dauert es, ein Google Unternehmensprofil zu erstellen?
Das Anlegen selbst dauert etwa eine halbe Stunde, wenn Name, Adresse, Kategorie und Zeiten bereitliegen. Wie lange es insgesamt dauert, entscheidet die Verifizierung. Telefon oder SMS sind in Minuten erledigt, eine Videoprüfung braucht Zeit für die Begutachtung, und auf die Postkarte warten Sie mehrere Tage. Verlässliche Fristen nennt Google nicht, planen Sie deshalb Puffer ein.
Was kostet ein Google Unternehmensprofil?
Das Profil selbst kostet nichts. Weder das Anlegen noch die Verifizierung, das Bearbeiten, Beiträge oder das Beantworten von Bewertungen kosten etwas. Geld geben Sie nur aus, wenn Sie zusätzlich Werbung buchen oder Hilfsmittel einsetzen. Verlangt jemand Geld allein dafür, einen Eintrag freizuschalten, prüfen Sie das Angebot deshalb genau.
Kann ich den Verifizierungsweg selbst wählen?
Nur eingeschränkt. Welche Wege für Ihren Standort angeboten werden, legt Google fest, abhängig unter anderem von Kategorie, Unternehmensart und Region. Stehen mehrere Optionen zur Auswahl, entscheiden Sie frei. Wird nur ein Weg angezeigt, führt kein anderer zum Ziel. Wechseln können Sie in der Regel erst nach einem gescheiterten Versuch.
Brauche ich ein Ladengeschäft für ein Unternehmensprofil?
Nein. Auch Betriebe, die zur Kundschaft fahren, können ein Profil führen. Statt einer sichtbaren Besucheradresse geben Sie ein Einzugsgebiet an. Für die Verifizierung braucht Google die Adresse dennoch, und es sind andere Nachweise gefragt, etwa beschriftete Fahrzeuge, Ausrüstung, Lager und Geschäftsunterlagen mit Firmenname und Adresse.
Was passiert mit vorhandenen Bewertungen, wenn ich ein Profil übernehme?
Sie bleiben erhalten. Bewertungen hängen am Eintrag und nicht am Konto der Person, die ihn verwaltet. Beanspruchen Sie einen bestehenden Eintrag, übernehmen Sie also die bisherigen Bewertungen samt Durchschnitt und die vorhandenen Fotos. Genau deshalb lohnt es sich, bestehende Einträge zu übernehmen, statt daneben ein zweites Profil anzulegen.
Hinweis: Bezeichnungen, Menüpunkte und Abläufe in der Google-Oberfläche ändern sich regelmäßig, und Google entscheidet im Einzelfall, welche Verifizierungswege angeboten werden. Die beschriebenen Schritte können daher in Details abweichen. Angaben zu rechtlichen Fragen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine Rechtsberatung.
Für diesen Beitrag wurden KI-Werkzeuge eingesetzt. Inhalte und Quellen wurden redaktionell ausgearbeitet und geprüft.